Erst die Person, dann die Vision: Menschen akzeptieren zuerst die Führungskraft, dann ihre Vision.
Die Führungskraft findet zuerst die Vision und dann die Menschen dazu. Die Menschen finden zuerst die Führungskraft und dann die Vision dazu.
Was das Prinzip der Akzeptanz (Buy-in) bedeutet
Menschen folgen nicht den am besten recherchierten Gründen. Sie folgen herausragenden Führungskräften, die ihnen Gründe geben, an die sie glauben können.
Akzeptieren Menschen die Person nicht, suchen sie sich eine andere Führungskraft – selbst wenn sie an die Vision glauben. Akzeptieren sie beides, stellen sie sich hinter die Führungskraft.
So sieht das Prinzip der Akzeptanz (Buy-in) in der Praxis aus
Ohne Sicherheit kein Ja zur Vision
Dr. Dan Radecki zeigt in „Psychological Safety“: Wo Menschen ohne Angst vor Konsequenzen sprechen, fragen und Bedenken äußern dürfen, vertrauen sie ihrer Führungskraft. Herrscht Angst, wächst Widerstand – gegen die Person und ihre Ideen.
Warum vor Wie und Was
Simon Sinek bringt Führung auf drei Fragen: Erfolgreiche Führungskräfte beginnen mit dem „Warum“, dann folgen „Wie“ und „Was“. In „Leaders Eat Last“ ergänzt er den „Kreis des Vertrauens“, in dem Menschen ohne Angst ihr Bestes geben.
Warum Robert Bosch Verluste in Kauf nahm
Robert Bosch stellte Vertrauen über kurzfristige Gewinne und lebte das selbst vor – bis hin zur Bereitschaft, für Fehler geradezustehen, auch wenn es Geld kostete. So entstand eine Marke, die weltweit für Qualität und Verlässlichkeit steht.
Was die Animation zeigt
Erst sammeln sich die Menschen um die Person. Dann bewegt sich die ganze Gruppe zur Vision.